Where faces meet places - Africa
Namibian Himba
Diese Werk ist der Beginn der Serie “Where faces meet places” Africa.
Es zeigt eine Frau, deren Blick ruhig ist – und gleichzeitig voller Kraft.
Entstanden ist dieses Bild nach meiner Reise durch Namibia, bei der das Unterwegssein selbst eine große Rolle spielte: lange Wege, staubige Pisten, das stetige Wechseln von Landschaften. Viel Raum. Viel Zeit zum Schauen und Nachdenken.
Auf dieser Reise sind mir die Frauen der Himba immer wieder begegnet. Nicht als flüchtige Eindrücke, sondern als stille Präsenz. Verwurzelt in ihrer Kultur, getragen von einer Selbstverständlichkeit, die tief mit dem Ort verbunden ist, an dem sie leben.
Dieses Porträt ist keine Momentaufnahme.
Es ist eine Sammlung von Eindrücken: das warme Licht, das sich auf Haut legt, die intensiven Wüstenfarben der Namib, die großartige Weite dieses Landes. Die Acrylfarben sind bewusst kraftvoll gewählt – sie tragen Hitze, Staub und Sonne in sich. Alles ist in Bewegung entstanden und hat sich dann im Bild beruhigt.
In „Namibian Himba“ treffen Gesicht und Ort aufeinander.
Nicht als Hintergrund, sondern als Teil der Identität.
Als würde die Reise selbst im Gesicht weitergehen.
Mixed Media auf Leinwand, 80 x 100
Schattenfugenrahmen optional